Adiós Ecuador – Hallo Deutschland

Gegen 6.30 Uhr klingelte mein Wecker und meinte ich müsse aufstehen. Nach dem schon fast alle gestern benötigten Dinge wieder im Koffer verstaut waren, machten Franzi und ich uns um 7.30 Uhr auf zum Frühstück. Nach Obstsalat, frischem Saft, Rüherei und warmen Marmeladetoast schleppten wir unser Gepäck wieder zum Bus und anschließend musste wir dem kleinen Paradies ebenfalls den Rücken zuwenden. Wie gestern wurden wir wieder von der Polizei zum Flughafen begleitet. Da wir allerdings sicherheitshalber extra früh losgefahren waren, mussten wir noch etwas in einer Aufenhaltshalle warten, bis wir einchecken konnten. Da dies aber ein Rückholflug und damit ein Sonderflug war, lief alles dezent anders ab. Den Umständen geschuldet mussten wir uns an jeder Station die Hände desinfizieren und die meiste Zeit Masken tragen. Zuerst gaben wir aber nicht unsere Koffer ab, sondern bekamen bei Abgabe einer Zahlungseinwilligung unseren Boardingpass. Erst im Anschluss wurde man zur Kofferabgabe weitergeleitet. Hier spielte das Gewicht nicht wirklich eine Rolle, denn selbst bei 3kg Übergewicht sagte niemand etwas. Nachdem wir auch Sicherheitskontrolle und Migrationsbehörde hinter und hatten, warteten wir noch etwa 2h bis das Boarding begann. Ich saß mit noch 2 anderen aus der Gruppe zusammen. Auf dem Flug aus dem Sonnenuntergang in den Sonnenaufgang konnte ich kein Auge zu machen. Stattdessen bat mit auch dieses Mal das Filmangebot genügend Auswahl, um mir die Zeit zu vertreiben.

Nach einer problemlosen Landung und Einreise warteten wir allerdings eine Ewigkeit auf die Koffer und meiner war natürlich der letzte der Gruppe. Letztendlich hatte jeder sein Gepäck vollständig wieder und unsere Eltern empfingen uns schon. Auch Papa war schon am Ausgang zur Stelle. Zusammen mit Franzi machten wir uns nun von Frankfurt am Main auf nach Leipzig. Dort brachten wir sie bei ihrer Schwester vorbei und fuhren weiter nach Hause. Mittlerweile viel es schon sehr schwer, nicht sofort einzuschlafen. Nachdem ich auch meine Schwester und Mama wieder in den Arm geschlossen hatte und wir Kaffee getrunken hatten, schlief ich nach meinem 27h-Tag dann schließlich in meinem Zimmer zu Hause in Deutschland ein.

Wir nach unserem Flug

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