Es ist wieder Wochenende, allerdings heißt das nicht, dass die Schularbeiten aufhören. So ging es heute für ein Schulprojekt mit Julieta, Amélie, Jana (Klassenkameradin) und Maria in den zoologischen Biopark Cuenca. Eigentlich wollten sich alle um 10 Uhr beim Parkeingang treffen, allerdings ist Maria nicht so wirklich aus den Federn gekommen und so kam es, dass wir erst kurz vor 11 Uhr dort ankamen. Da der Zoo sich auf einem der Cuenca umgebenden Berge ist, bedeutete das für uns, dass wir ein ständiges „Auf und Ab“ bewältigen mussten. Die Sonne schien und man hatte eine blendende Aussicht auf die Stadt.

Wir verbrachten etwa 2h dort oben und sahen hauptsächlich Tiere, die auch in Ecuador beheimatet sind.

Andenbär 

Hurón
Zum Mittagessen fuhr uns unsere Gastmutter (wieder zu viert auf der Rückbank) zu Aaron und Franzi nachhause. Dort wollten wir uns das Essen des Familienrestaurants schmecken lassen. Allerdings holte uns die Mutter gleich zur Wohnung herein und uns wurde dort Mittagessen aufgetischt – Spaghetti, selbstgemachter Tofu, Blumenkohlsalat und noch einiges mehr. Anschließend beschloss man, dass es super wäre einen Brownie als Nachtisch zu haben und so gleich machten sie uns auf den Weg. Wie die anderen noch etwas essen konnten, war mir jedoch nicht begreiflich – ich war schon voll vom Mittagessen.

Nachdem wir (Jana, Julieta, Amélie, Maria, ich) von Vero (Julietas Mutter) abgeholt wurden (wieder zu viert auf der Rückbank), führte uns die Fahrt zu erst zu Jana nachhause. Aber bis dort hin, ging der Motor des Autos immer wieder zufällig aus – auch z.B. mitten im Kreisel. Als wir in Janas Viertel einbogen, winkte uns der Wachmann vor Ort nur grinsend über uns 4 Mädchen auf der Rückbank durch und wir setzten Jana zuhause ab. Dann ging es weiter zu Julieta. Dort schauten wir noch einen Film und ein paar Folgen einer Serie. Zwischen durch lud uns Julietas Oma zum Abendessen ein und es schmeckte super. Dort erzählte Vero dann auch, dass das Coronavirus jetzt in Guayaquil, Ecuador sei. Jetzt verzichtet die Familie auf den typischen Wangenkuss zur Begrüßung und zum Abschied, um kein Risiko einzugehen. Auch als Maria und ich schließlich abgeholt wurden, berichtete mein Gastvater so gleich, dass das Coronavirus sogar schon in einer Nachbarstadt von Cuenca aufgetreten sei. Wir sollten uns zuhause gleich nochmal die Hände waschen und mit diesen nicht in unser Gesicht fassen. Jetzt lieg ich müde im Bett und mir Fallen die Augen zu.