Wieder zuhause

In der letzten Zeit ist nicht sonderlich viel geschehen. Deshalb heute auch die Zusammenfassung von gleich 2 Wochen (02.-15.11.2020). Stange VGS ist immer noch auf dem roten Niveau der Coronaskala, sprich wir haben weiterhin abwechselnd Homeschooling und Präsenzunterricht.

Aufgrund der Coronasituation leitete Nann allerdings ein Projekt an, dem Mama und ich in Deutschland bislang aus dem Weg gegangen bin – Masken nähen. Also hieß es zuerst Vorlagen ausdrucken und ausschneiden. Anschließend wurden die verschiedenen Stofflagen zurechtgeschnitten und entsprechend zusammen genäht. Auch wenn ich zuhause schon das ein oder andere Mal – mehr oder weniger heimlich – versucht habe, die Nähmaschine zu bedienen, war das doch eigentlich mein erstes Mal, um mit einer elektrischen Nähmaschine zu arbeiten. Eigentlich klappte es auch auf Anhieb relativ gut, jedoch benötigte ich viel Zeit und am Ende des Abends war meine Maske noch immer nicht fertiggestellt…

Während der 2 Wochen machten wir auch regelmäßig die Umgebung unsicher. Auf unterschiedlich langen Spaziertouren mit und ohne Herman erkundeten Martina und ich neue Wege und verbrachten so unsere Homeschooling-Pausen sehr abwechslungsreich. Am Samstag (07.11.2020) trafen wir uns ein weiteres Mal mit Alexandra in Hamar. Wir besuchten wieder den Italiener vom letzten Treffen und natürlich schmeckte es super. Ich wählte Pasta mit einer Tomaten-Wildschweinsauce und als Dessert ein Schokoladensufflé mit Vanilleeis. Anschließend wurden wir alle von Alexandras Mann abgeholt, um zuhause noch gemeinsam Kaffee und Kekse zu genießen. Essen gab es da definitiv ausreichend 😉 .

Glücklicherweise fand in der nächsten Woche der Malkurs wieder statt. Dieser wurde nämlich zuvor aus Coronagründen abgesagt. Diesen Dienstag (10.11.2020) begannen wir einen Linolschnitt herzustellen. Ich stellte diesen sogar fertig, was bedeutet, dass ich das nächste Mal drucken kann. Hoffentlich wird es so, wie ich mir das erhoffe. Das ist nämlich immer so eine Sache bei meinen Schnitten. Ob es was geworden ist, sieht man erst ganz am Ende, wenn man den fertigen Druck in den Händen hält.

Das letzte Wochenende (14./15.11.2020) verbrachten wir dann ebenfalls kreativ. Da es nur noch ein guter Monat bis Weihnachten ist, beschlossen wir, dass es Zeit wird Lebkuchenhäuser zu bauen. Vor einigen Jahren hatte Kenneth mit Nora und Evelin zusammen eine große Lebkuchenkirche gebaut. Das wollten wir gerne wiederholen. Also machten Nora und ich uns daran Vorlagen zu kreieren, die Nann danach aus dem zuvor angesetzten Teig formte. Wir dekorierten neben der Kirche auch noch 3 weitere kleinere Lebkuchenhäuser. Zu guter Letzt stapelte und klebte man noch einen Lebkuchentannenbaum aus Lebkuchensternen. Letztendlich stellten wir die unser kleines Lebkuchendorf auf der Kommode im Flur auf. Mit einer Lichterkette wurde die Gebäuden noch erleuchtet und so der letzte Schliff hinzugefügt.


Sammendrag på norsk:

De siste 2 ukene skjedde ikke så mye. Fordi skolene rundt Hamar var fortsatt på rødt nivå, hadde vi også fortsatt vekselvis hjemmeskole og undervisning på skolen. På mandag (02.11.2020) sydd Nora, Nann, Martina og jeg munnbind på grunnen av dagens situasjon. Det gikk ganske bra, men det tok oss mye lengre tid enn vi forventet. På lørdag (07.11.2020) møtte jeg med Alexandra (regionsrepresentant for utvekslingsorganisasjonen min). Vi spiste igjen i restauranten „Il teatro“ og selvføgelig smakte det kjempe godt også denne gangen. Heldigvis foregikk malekursen min på siste tirsdag. Generelt gikk Martina og jeg ut på en tur gankse ofte – med og uten Herman (familiehund). Martina like det faktisk bedre uten ham, fordi hunden er sterkere enn Martina. Så når han begynner å løpe, slippes Martina etterpå ;).

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