Zum Frühstück waren nur Ale, Augusta und ich wach. Es ist Wochenende und der Rest der Familie schliefen aus. Das 1. Mal in meinem bisherigen Aufendhalt stiegen Maren und ich rechtzeitig ins Auto und so waren wir sogar schon 10min vor der vereinbarten Zeit da. Kurz nach 9.15 Uhr, nachdem auch die Letzten eingetrudelt waren, startete die Bustour durch Cuenca. Wir saßen auf dem oberen Deck des Doppelstockbusses und konnten so den seichten Fahrtwind und die andere Perspektive auf die Stadt genießen. Die Tour führte uns an verschiedenen Kirchen und Kathedralen, Flüssen, Brücken, Museen und bedeutenden Gebäuden vorbei. Nach ca. der Hälfte der Stecke hielten wir bei einer Kirche auf einem Hügel mit einer grandiosen Aussicht auf die Häuser unter uns. In dem Souveniershop direkt daneben konnten wir ein traditionelles Getränk kosten – es schmeckte wie süßes Wasser mit Honig, Ananasaroma und Wodka (Alkohol war tatsächlich enthalten.). Dort fand ich auch das 1. Mal seit meiner Ankunft Postkarten. Also investierte ich gleich mal in die günstigsten Postkarten, die ich je gekauft hatte – eine für 30 Cent und 4 Stück für 1 Dollar. Anschließend ging die Fahrt weiter und nach einer Weile stiegen wir am Museo Pumapung. Hier schauten wir uns die verschiedenen Ureinwohner Ecuadors an. Von den berüchtigten Schrumpfköpfen bis zu echten Inkaruinen konnten wir alles bestaunen. Anschließend endete der Ausflug mit so gut wie allen Deutschen und Juan (Sprachkursleiter) auch schon. Kurz vor 14.00 Uhr holte mich Marlon (Marias Vater) ab und zuhause gab es dann auch schon Mittagessen.

Ausblick vom Bus 
Aussicht auf Cuenca 
Eine der vielen Kirchen 
Die neue Kathedrale von Cuenca 
Ruinen der Inkasiedlung 
Einer der 4 Flüsse von Cuenca 
Museo Pumapung
Am Nachmittag hatte Ale beschlossen zu backen. So machten wir – nachdem ich etwas für die Schule gemacht hatte – gemeinsam einen Schokoladenkuchen und Pancakes. Nun schreibe ich den Blog und schaue anschließend wahrscheinlich noch einen Film mit den anderen.
